Donnerstag, 28. Oktober 2010

Aufreger des Tages/Abends

Aufreger des Tages/Abends

Als ob wir uns nicht einig waren, dass er sich nicht wählen lässt, schon gar nicht als Vorsitzender, kam mein Mann gestern nach Hause und verkündete, dass er nun Elternbeiratsvorsitzender im Kindergarten ist. Aaaaaahhhhhh…. dabei war es eigentlich klar, dass er das letzte Jahr höchstens als Mitglied des Elternbeirates mitmacht, helfen tun wir ja eh immer… wir sind im Moment so unzufrieden mit dem Kindergarten, da sich überhaupt nichts tut und es sich hauptsächlich um die „Kleinen“ ab 6 Monaten dreht. Anregungen wie z.B. Wirbelsäulengymnastik (Mutter eines Kindes bot sich an) oder Fußvermessung eines Orthopädiehauses vor Ort (machen da kostenlose Aktionen für Kindergärten) im Jahr der GESUNDHEIT oder im letzten Jahr des LESENS war angedacht Personen des öffentlichen Lebens oder auch gerne andere zum Vorlesen einzuladen – nix passiert. Das Abschiedsbild der Schulabgänger wurde letztes Jahr erst nach einigen Erinnerungen aufgehängt, von diesem Jahr das hängt auch noch nicht – Schule hat ja auch erst am 13.09. begonnen…. Wenn man hilft, wird man nicht abgelöst oder gefragt ob man eine Stunde länger macht, da keiner hinter einem in der Liste steht; dann noch Ansagen der Leiterin: Ich finde es besser wenn Mütter Kuchen backen, das dauert ja länger als wenn man eine Stunde Kaffee am Fest verkauft… ja, können Sie haben… nächstes Mal back ich! Saufreundlich zu denen, die noch nie etwas geholfen haben… ach es regt mich auf!
Und dann macht er den Vorsitzenden – ich bin stinksauer!

Ehrlich gesagt, versteh ich auch Eltern nicht, die nicht mal zu einem Elternabend kommen, interessiert denn gar nicht, was sich tut bzw. nicht tut? Warum helfen so wenige an einem Fest? Bei einer Gartenaktion? An einem Gottesdienst? Wenn jeder eine Stunde machen würde, wäre das alles geregelt!
Ich weiß, dass das sicher überall so ist, aber es ist echt erstaunlich, wie man dann noch kommen kann und so tut als geht einen das alles nix an… Ist der Kindergarten nur noch ein Ort der Aufbewahrung? Sehen das manche Eltern so? Vor allem die Eltern der Kleinen? Ich finde es unmöglich, dass die Hausaufgaben dort gemacht werden, wo die Kleinen schlafen, aufwachen, sich anziehen und die Betreuerin zwischen Kleinen und Schulkindern hin und her springt… Sicher sind wir dankbar, dass unser Großer dahin kann und wir auch in den Ferien wissen, dass er aufgehoben ist, aber wir zahlen auch dafür und sind immer da, wenn etwas ist… Aber alle Anregungen oder Verbesserungen werden nicht im Ansatz angepackt…

Dieses Jahr hilft mein Mann ja dann nochmal verstärkt – auch wenn sich in diesem einen Jahr wohl nix tut! Ich bin echt froh, wenn das nächstes Jahr ein Ende hat und wir uns nur noch auf die Schule konzentrieren und sicher an den Festen des Kindergartens als Besucher gehen…

Sorry, aber das musste mal raus 

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